Limbic Coaching TM

 

Palo Alto Coaching – Arbeiten mit dem Limbischen System (Emotionalgehirn)

 

Palo Alto Coaching basiert dabei auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Logik und nutzt auf präzise Weise, wie unser Gehirn Erinnerungen und Stress verarbeitet.
Neueste neurobiologische Erkenntnisse haben gezeigt, dass alle Reize, die über unsere Sinneskanäle unser Nervensystem erreichen, zuerst im Limbischen System, einem Teil unseres Mittelhirns (auch „Emotionalgehirn“ genannt), verarbeitet werden. Hier entscheidet unser Gehirn, ob dieser Sinnesreiz als neutral, stressig oder aufbauend zu bewerten ist. Erst eine halbe Sekunde nach dieser limbischen Entscheidung erreicht die Information unseren Cortex, unser „Denkgehirn“.
Allerdings hat das limbische System bereits in dieser halben Sekunde eine emotionale Reaktion oder ein unerwünschtes Verhalten ausgelöst – und oft ist es dann zu spät, um dieses bewusst mit unserem Denkgehirn zu ändern.
Da das limbische System zu den evolutionsbiologisch ältesten Teilen unseres Gehirns gehört, kann es nicht durch Sprache oder Logik erreicht und damit nicht durch diese beeinflusst werden.
Aus der Traumatherapie ist nun bekannt, dass unser Emotionalgehirn aber durch simulierte REM Augenbewegungen* und andere Formen der bilateralen Hemisphärenstimulation in gewünschter Weise beeinflusst werden kann.
Aus diesem Grund sind geführte Augenbewegungen und andere Arten der bilateralen Hemisphärenstimulation ein elementarer Bestandteil des Palo Alto Coachings.
Weitere Bestandteile des Limbischen Coachings sind ein  lösungsfokussiertes Vorgespräch und die Anwendung eines Muskelreaktionstests.
Der Muskelreaktionstest führt Anwenderin und Klientin durch den gesamten Prozess des Palo Alto Coachings wie ein Kompass, denn mit diesem einfachen Test lässt sich genau bestimmen, woran genau in einer Sitzung gearbeitet werden soll. Dies stellt sicher, dass nur genau die Emotionen und Stressauslöser be- und verarbeitet werden, die vom limbischen System als stressig markiert wurden.
Für diesen Muskelreaktionstest macht der Klient mit Daumen und Zeigefinger einen Ring. Der Therapeut/Coach versucht, diesen Ring zu öffnen und prüft so die Reaktion des Klienten auf eine Serie von laut ausgesprochenen und mit ihrem Thema verbundenen Stresswörtern und –sätzen. Unter normalen Umständen kann der Therapeut/Coach diesen Ring nicht öffnen. Dies ist nur möglich, wenn der Klient an etwas denkt oder etwas hört, was sein limbisches System als stressauslösend markiert hatte.

 

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*simulierte REM Augenbewegungen
Wir haben eine natürliche mentale Selbstheilungs- und Stressabbaukraft. Während wir schlafen, bewegen sich unsere Augen in der sog. REM-Phase schnell hin und her.
Dabei verarbeitet unser Gehirn Informationen, Emotionen, Erinnerungen und Stress auf natürliche Art. Unsere beiden Gehirnhälften arbeiten durch diese wechselseitige Stimulation optimal zusammen.
Diese Augenbewegungen lassen sich auch im wachen Zustand simulieren – der Klient folgt mit den Augen den Handbewegungen des Therapeuten/Coach – und unser Gehirn geht dabei in einen ähnlichen Verarbeitungsmodus wie in der  REM-Schlafphase. Stress und Emotionen werden gezielt verarbeitet und der „limbische Alarm“ ausgeschalten.